Die "Beurteilungspraxis" für Gemeindediakoninnen und - diakone als Grundlage für den Bewährungsaufstieg sowie der Personalentwicklung und -begleitung

Nach acht Jahren steht der Bewährungsaufstieg in die Vergütungsgruppe BAT IVa an, und Grundlage war eine aktuelle Beurteilung durch die/den Dienstvorgesetzte/n. Auf Vorschlag der MAV ist dies nun  anders geregelt, wodurch zeitgleich der § 4 Verordnung zum Diplom-Religionspädagogen-Gesetz modifiziert wurde.

 1.

Zum Ende der Probezeit erhält das Personalreferat auf dem Dienstweg einen Bericht aus der Einsatzgemeinde über die neue Mitarbeiterin, den neuen Mitarbeiter.
 

 2.

In der Probezeit erfolgt ein Unterrichtsbesuch seitens der Schuldekanin /des Schuldekans. 
 

 3.

Nach angemessener Einarbeitung wird vom Ältestenkreis mit der Mitarbeiterin / dem Mitarbeiter ein Dienstplan erstellt und dem Personalreferat auf dem Dienstweg zur Genehmigung vorgelegt. 
 

 4.

Nach dem ersten Dienstjahr wird ein Tätigkeitsbericht erstellt, (mit Stellungnahme des Ältestenkreis oder des zugeordneten Gremiums), dem Personalreferat vorgelegt und mit der Landeskirchlichen Beauftragten ein Gespräch darüber geführt.  


Nach dem ersten Dienstjahr Höhergruppierung von BAT Vb nach BAT IVb gemäß § 5 AR-Ang, Einzelgruppenplan 13 


 5.

Nach dem dritten Dienstjahr erneute Vorlage eines Tätigkeitsberichtes mit Gewicht auf eingetretene Veränderungen, Besonderheiten usw., wiederum mit Stellungnahme der Gemeinde oder des Bezirks und über den Dienstweg. Danach erfolgt ein Gespräch über den Bericht im Personalreferat. In diesem vierten Dienstjahr erfolgt ein weiterer Unterrichtsbesuch seitens der Schuldekanin /des Schuldekans. 
 

 6.

Im siebten Dienstjahr erneute Vorlage eines Berichtes mit einem Gespräch im Personalreferat.
 

 7.

Dokumentiert werden in der Personalakte:

  • Die Teilnahme an den verbindlichen Fortbildungen (FEA I und II),
  • Falls erforderlich der Abschluss der Aufbauausbildung
  • Die Teilnahme an freiwillig absolvierten Fortbildungen
  • die mögliche Inanspruchnahme von Supervision
  • modifizierte Dienstpläne
  • anteilige Zielvereinbarungen nach der neuen Visitationsordnung
  • Berichte von besonderen Einsätzen und Projekten, (etwa in der Campingkirche, im Projekt "Ostergarten")
  • Mögliche Presseberichte aus der Praxis etwa zu Freizeiten, Projekten im Konfirmandenunterricht oder Kinderbibelwochen usw.
     

 8.

Durch die Landeskirchliche Beauftragte erfolgt gegen Ende des achten Dienstjahres eine Weisung an die Personalverwaltung zur Höhergruppierung mit dem Hinweis, dass nach Aktenlage diese Höhergruppierung gerechtfertigt ist.


Nach Ablauf des 8. Dienstjahres Eingruppierung in BAT IVa gemäß § 5 AR-Ang, Einzelgruppenplan 13


 Karlsruhe im Januar 2003, Annemarie Andritschky, Landeskirchliche Beauftragte für GD